ALOIS RIEGL. REVISITED
Beiträge zu Werk und Rezeption

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Der Kunsthistoriker Alois Riegl (1858–1905) gilt heute als eine der geistigen Leitfiguren des Wiener Fin de Siécle. Seine Schriften, die sich großer internationaler Aufmerksamkeit erfreuen, stehen für eine zum Teil radikale fachliche Neuausrichtung. Sowohl als Kurator am Österreichischen Museum für Kunst und Industrie (heute MAK) als auch als Ordinarius an der Universität Wien und schließlich als Generalkonservator der k.k. Zentralkommission für die Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale beschritt Riegl grundlegend neue Wege der Kunstforschung, deren innovativer Gehalt vielfach erst in jüngster Zeit erkannt wurde. Aus Anlass seines 100. Todestages fand in Wien im Spätherbst 2005 ein prominent besetztes Symposium statt, dessen Beiträge – bisweilen in stark erweiterter Form – im vorliegenden Band gesammelt sind. Sie veranschaulichen nicht nur die enorme Bandbreite von Riegls Denken, sondern beleuchten auch den intellektuellen Beitrag, den der Wiener Kunsthistoriker für die europäische Moderne leistete.

Herausgegeben von Peter Noever, Artur Rosenauer und Georg Vasold. Beiträge von Jaś Elsner, Oleg Grabar, Michael Gubser, Werner Hofmann, Eva Maria Höhle, Reinhard Johler, Georg Mörsch, Margaret Olin, Regine Prange, Andrea Reichenberger, Diana Reynold Cordileone, Sandro Scarrocchia, Marko Špikić und Georg Vasold.

Österreichische Akademie der Wissenschaften
Veröffentlichungen der Kommission für Kunstgeschichte. Herausgegeben von Artur Rosenauer, Band 9

Deutsch/Englisch
146 Seiten, zahlreiche s/w und Farbabbildungen
29,7 x 21 cm, Softcover
Österreichische Akademie der Wissenschaften und MAK, Wien, 2010