MIHÁLY BIRÓ. Pathos in Rot

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Mihály Biró war einer der bekanntesten und kompromisslosesten ungarischen Grafiker am Beginn des 20. Jahrhunderts. Der sozial und politisch engagierte Künstler begründete ein neues Genre – das politisch motivierte Bildplakat. Untrennbar mit seinem Namen ist „der rote Mann mit dem Hammer“ (1912) verbunden, mit welchem er auch international reüssierte.

Beeinflusst von den sozialkritischen französischen Plakaten und der englischen „Guild of Handicraft“ avancierte der Plakatgestalter, Zeichner, Bildhauer und Maler nach dem Ersten Weltkrieg zu einem der führenden Gebrauchsgrafiker. Birós Plakate für die Sozialdemokratische Arbeiterpartei und einprägsame Werbesujets wurden Vorbild für eine ganze Generation von Grafikdesignern. Das MAK besitzt in seiner Sammlung 45 Plakate, die in dieser Publikation erstmals abgebildet und in einem Werkverzeichnis dokumentiert werden.

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (6.10.2010–9.1.2011) im MAK.

Herausgegeben von Peter Noever, mit Beiträgen von Michael Diers, Sebastian Hackenschmidt, Peter Klinger, Kathrin Pokorny-Nagel.

MAK Studies 19
Deutsch/Englisch
144 Seiten, zahlreiche Abbildungen
26 x 21 cm, Softcover
MAK, Wien / Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2010