ZEREMONIEN FESTE KOSTÜME
Die Wiener Porzellanfigur in der Regierungszeit Maria Theresias

59,00 €

inkl. 5,36 € (10.0% MwSt.) & zzgl. Versand

Ausgehender Barock, Rokoko und beginnende Aufklärung prägten die Regierungszeit Maria Thersias, in der die höfische Lebenskultur zu einer besonderen Blüte kam. In ihr fanden die Künste ein weites Betätigungsfeld: Zeremonien, Feste und Kostüme verlangten nach adäquater künstlerischer Ausstattung. Es entstanden spezifische Kunstgattungen, die höfischer Repräsentation und Divertissements dienstbar gemacht wurden. Unter diesen nahm das Porzellan als neuer Werkstoff eine hervorragende Stelle ein.  Mit seiner ihm eigenen schimmernden Oberfläche empfahl sich das Porzellan für alle jene Objekte, die ganz wesentlich mit materiellem Glanz rechneten. Vor allem jedoch lud die leichte Formbarkeit des Materials zur Entwicklung neuer Formen und Typen ein. die sich gerade für grazile Rokokogestaltungen besonders eigneten. Im Rokoko wurde die nun vorzugsweise in Porzellan gefertigte Kleinplastik zur autonomen Kunstgattung. 
Als besonders erfolgreich erwiesen sich jene Figuren und Gruppen, die Themen und Begebenheiten höfischen Lebens widerspiegelten. Der gewählte Zeitraum der Jahre 1740 bis 1780 gab den Porzellanfiguren als Blütezeit höfischer Feste und Zeremonien reichhaltige Anregungen.

Herausgegeben von Elisabeth Sturm-Bednarczyk. Verfasst von Elisabeth Sladek.

Deutsch
224 Seiten, 316 Abbildungen
24,5 x 29,5 cm, Hardcover

Christian Brandstätter Verlag, Wien, 2007